Frühlings-Teeberge: die beste Zeit zum Teepflücken
Im Frühling blühen die Blumen, die Teegärten in den Bergen beginnen mit der Pflücksaison, der Teeduft wird stärker. Für Besucher, die zum Fanjingshan reisen, ist neben dem Bergsteigen ein Bummel durch die Teeberge, das Beobachten der Teebauern bei Ernte und Verarbeitung und das Erleben des Teewesens eine seltene Muße im Frühling. Eine Tasse frischer Tee lässt den Geschmack des Frühlings am besten spüren.
Die Gegend um den Fanjingshan ist hoch gelegen und neblig, das Klima feucht – günstig für das Wachstum der Teesträucher. Rundherum liegen zusammenhängende Teegärten mit langer Teetradition. Die Teegärten befinden sich meist in tiefer gelegenen Randgebieten und lassen sich gut in die Route einbinden, ohne einen gesonderten Umweg.
Wie man die Teekultur erlebt
Zur Teepflückzeit im Frühling und Herbst öffnen einige Teegärten für Besichtigung und Erlebnis, sodass man den Ablauf von Pflücken und Verarbeitung kennenlernen kann. Die konkreten Öffnungs- und Erlebnisangebote ändern sich je nach Jahreszeit; vor der Abreise online informieren und dann entscheiden, ob man es in die Route aufnimmt.
- Im Teehaus ruhig sitzen und Tee genießen, den Einheimischen Geschichten über den Tee lauschen.
- Tee bitte über Kanäle mit ausgezeichneten Preisen kaufen, nach Bedarf und vernünftig konsumieren.
- In den Teegärten bitte auf den geöffneten Wegen bleiben, nicht willkürlich pflücken oder zertreten.
- Am Teepflück-Erlebnis geordnet nach lokaler Anleitung teilnehmen, die Teegärten pflegen und rücksichtsvoll besuchen.
Unterwegs ein Stück Berggeschmack mitnehmen
Die Umgebung des Fanjingshan ist ein bekanntes Teeanbaugebiet, besonders der Tee aus der Gegend um Tuanlong ist berühmt. Hier wachsen die Teesträucher meist im Nebel, die Knospen und Blätter sind kräftig, nach dem Aufgießen ist das Aroma klar und hoch, der Geschmack vollmundig. Wer Tee mag, kann etwas lokalen Tee als Mitbringsel nehmen und auch rund um die Teeberge den Verarbeitungsprozess kennenlernen.
Neben Tee gibt es vor Ort auch den Stein „Zipaoyudai“, benannt nach den abwechselnden Schichten in Violett und Jadeweiß im Stein; daraus gefertigte Tuschesteine und Zierstücke haben eine elegante Farbgebung. An Bergspezialitäten gibt es das Schefan, aus Klebreis mit geräuchertem Speck, wilden Frühlingszwiebeln und getrocknetem Tofu gedämpft, mit kräftigem Aroma; Mibendoufu (Reistofu) ist glatt im Mund, ob kalt angemacht oder warm gegessen; in den Bergen sind zudem verschiedene Pilze, Geräuchertes und Gerichte der Tujia verbreitet. Beim Kauf von Tee, Steinmetzarbeiten usw. empfiehlt sich ein Kauf bei vertrauenswürdigen Händlern, dabei auf Herkunft und Qualitätsstufe achten; bei Lebensmitteln wie Pilzen und Geräuchertem auf Haltbarkeitsdatum und Aufbewahrung achten, vernünftig konsumieren und nach Bedarf kaufen.
Auch beim Bummel durch die Teeberge auf den Untergrund und das Wetter achten
Die Teeberge sind oft hügelig; bitte rutschfeste Schuhe tragen und auf den Untergrund achten. Im Frühling ist das Wetter wechselhaft, Regenschutz und Jacke bereithalten. Wer am selben Tag noch auf den Berg will, sollte die Kleidung so vorbereiten, dass es auf dem Gipfel etwa 8–10℃ kälter ist als im Tal; eine winddichte Jacke und bequeme Wanderschuhe sind nützlich.
- Ausweise: Personalausweis im Original, für den Einlass erforderlich, beim Einlass wird der eigene Personalausweis im Original gelesen.
- Schutz: Sonnencreme, Sonnenbrille, Regenschutz.
- Verpflegung: Trinkwasser, etwas energiereiche Snacks.
- Sonstiges: Powerbank (auf dem Berg gibt es keine Lademöglichkeiten), etwas Bargeld, rutschfeste Schuhe.
Der Fanjingshan arbeitet mit durchgängig online namentlicher Reservierung und Ticketkauf; bitte vorab reservieren, ein Kauf vor Ort ist nicht möglich. In der Hochsaison sind die Tickets knapp und nach Freigabe oft schnell ausverkauft – bitte die Freigabezeiten im Blick behalten und rechtzeitig reservieren. Der Einlass erfolgt in Zeitfenstern; bei der Reservierung ein passendes Zeitfenster wählen und sich strikt daran halten. Der Fanjingshan ist Weltnaturerbe; bitte allen Müll selbst mit hinunternehmen, keine wilden Tiere füttern, keine Pflanzen pflücken, die Regeln des Gebiets beachten und keine unerschlossenen Bereiche betreten.