Der Fanjingshan zur Zeit des Drachenbootfests – Landschaft und Körpergefühl
Rund um das Drachenbootfest sind die Pflanzen am Fanjingshan in üppigem Grün, und die Berge zeigen ihr sattestes Grün – eine gute Zeit zum Wandern. Zwischen den Bergen ist es angenehm kühl, am Wegesrand herrscht lebendige Natur. Wer hinaufsteigt und in die Ferne blickt, sieht Wolken auf- und abziehen und genießt die Erfrischung des Frühsommers. Wer in dieser Zeit in die Berge geht, sieht überall dicht gestaffeltes Grün; beiderseits der Wege wächst üppige Vegetation, und beim Gehen spürt man deutlich die Kühle – ein Kontrast zur schwülen Hitze der Stadt.
Allerdings nehmen im Sommer Gewitter und Regen zu, daher sollte man vor der Reise Regenschutz mitnehmen. Bei Gewitter nicht auf Bergrücken, unter großen Bäumen oder an offenen Stellen verweilen, sondern rechtzeitig in der Nähe Schutz suchen und auf den Seilbahnbetrieb sowie die Hinweise vor Ort achten. Auf dem Gipfel sind die Temperaturunterschiede groß; bei der Kleidung empfiehlt sich eine schnelltrocknende Innenschicht plus eine wärmende Mittelschicht und eine winddichte Außenschicht, damit man jederzeit etwas an- oder ausziehen kann.
Konzentrierter Besucherandrang an Feiertagen – Reservierung und Entzerrung vorab planen
Gesetzliche Feiertage und die Sommerferien sind Besucherspitzenzeiten; am Bergtor, bei den Ausflugsbussen und an der Seilbahn kann es Warteschlangen geben, auch die Bergwege sind dann recht voll. Wer vorausplant und außerhalb der Spitzenzeiten reist, verbessert sein Erlebnis deutlich. Zum Drachenbootfest ist der Andrang konzentriert; es empfiehlt sich, vorab mit echtem Namen zu reservieren und in einem früheren Zeitfenster einzutreten.
- Vor der Reise unbedingt online mit echtem Namen reservieren und Tickets kaufen und im gewählten Zeitfenster eintreten.
- Unterkunft und Hin- und Rückreise möglichst früh buchen – je früher, desto mehr Auswahl.
- Vor der Abreise den Öffnungsstatus, den Seilbahnbetrieb und das Wetter prüfen und die Route danach planen.
- Möglichst am Anfang oder Ende der Feiertage oder an Werktagen reisen, um die konzentriertesten Zeiten zu meiden; früh eintreten und früh aufsteigen, vormittags ist der Andrang relativ flüssig.
- Bei Ausflugsbussen und Seilbahn gemäß der Anleitung vor Ort geordnet anstehen, ausreichend Zeitpuffer einplanen, bei Warteschlangen die Reihenfolge der Besichtigung anpassen und vor Einbruch der Dunkelheit absteigen.
Erst die Aufstiegsart wählen, dann die Kräfte einteilen
Das Osttor (Richtung Jiangkou) ist vor allem auf Ausflugsbus plus Seilbahn ausgelegt – eine flexible Kombination, die Zeit und Kraft spart und für die meisten Besucher geeignet ist; das Westtor (Richtung Yinjiang) hat keine Seilbahn, der gesamte Weg ist zu Fuß, mit tausenden Stufen, und der Aufstieg dauert in eine Richtung meist 4–6 Stunden – geeignet für konditionsstarke Wanderfreunde. Egal von welchem Tor man aufsteigt, nach Erreichen des Kerngebiets folgt noch ein Stück Aufstieg über Treppen; von der Seilbahn-Bergstation oder über den Weg hinauf zur Goldenen Spitze gibt es zahlreiche Stufen, die als „Zehntausend-Stufen-Himmelsleiter“ bekannt sind. Sie folgen meist dem Gelände, sind stellenweise steil und, obwohl ordentlich angelegt, eine echte Prüfung für Kraft und Ausdauer.
- Vor dem Aufstieg ausreichend schlafen und maßvoll essen, weder mit leerem noch mit übervollem Magen.
- Gleichmäßig langsam gehen und in kleinen Mengen mehrfach Wasser trinken – das spart mehr Kraft als schnelles Losstürmen.
- An steilen Stufen Handläufe nutzen und seitlich langsam gehen; beim Abstieg auf die Knie achten.
- Für Hin- und Rückweg sowie Warteschlangen ausreichend Zeit einplanen, um Nachtwanderungen zu vermeiden.
- Bei der Ausrüstung rutschfeste, den Fuß umschließende Wander- oder Sportschuhe wählen sowie Wanderstöcke, Regenschutz, Sonnenschutz, Trinkwasser und energiereiche Snacks mitnehmen.
Sicherheitsdetails: Kräfte einteilen, Rutschschutz und Notfälle
Vor dem Aufstieg den eigenen Gesundheitszustand kennen; wer Herz-, Blutdruck- oder ähnliche Erkrankungen hat, sollte besonders vorab einschätzen, ob der Aufstieg geeignet ist. Realistische Ziele setzen, nicht unbedingt auf den Gipfel bestehen; wer merkt, dass es zu anstrengend wird, rechtzeitig rasten oder umkehren. An rutschigen Stellen langsamer gehen und sich am Geländer festhalten; beim Abstieg den Schwerpunkt tief halten und in kleinen Schritten langsam gehen; an engen Stellen nicht nebeneinander gehen und nicht drängeln. Bei Gewitter, starkem Wind und dichtem Nebel sind die Stufen rutschig und die Sicht gering – bitte den Anweisungen vor Ort folgen und bei Bedarf die Route anpassen.
In Begleitung reisen und in Kontakt bleiben, Wasser und gängige Medikamente mitführen; bei Atemnot, Schwindel oder Unwohlsein sofort anhalten und rasten, bei ernsteren Beschwerden rechtzeitig das Personal vor Ort um Hilfe bitten. In der Regenzeit führen Sturzfluten schnell Wasser – nicht in Schluchten und Flussbetten verweilen oder durchs Wasser waten. Wer sich gut vorbereitet und das Tempo ruhig angeht, kann auch bei viel Andrang entspannt genießen.